Suchen

    Dubai erleichtert Zugang zum 2-Jahres-Investorenvisum für Immobilienbesitzer

    Dubai hat die Voraussetzungen für das zweijährige Investorenvisum für Immobilienbesitzer überarbeitet und damit den Zugang deutlich erleichtert. Die bisherige Mindestinvestitionsgrenze von AED 750'000 für Alleineigentümer entfällt künftig vollständig, sodass grundsätzlich jeder Eigentümer einer Immobilie in Dubai für das Visum in Frage kommt, sofern die Einheit im alleinigen Besitz steht. Bei gemeinsam gehaltenen Immobilien gilt neu, dass jeder Miteigentümer einen Anteil von mindestens AED 400'000 halten muss, um ein eigenes Investorenvisum beantragen zu können.

    Für die Beantragung bleibt der grundlegende Prozess unverändert: Voraussetzung ist der Nachweis des Eigentums an einer Immobilie in Dubai sowie die Erfüllung der üblichen Visa- und Identifikationsanforderungen. In bestimmten Fällen, insbesondere bei finanzierten, noch nicht vollständig bezahlten oder noch nicht fertiggestellten Immobilien, können zusätzliche Bestätigungen der Bank oder des Entwicklers erforderlich sein.

    Die Anpassung der Visaregeln erfolgte nur wenige Wochen nach den ersten direkten Angriffen auf die VAE im Zuge des Iran Konflikts. Auch wenn kein offizieller Zusammenhang kommuniziert wurde, können die Lockerungen als Signal verstanden werden, dass Dubai seine Attraktivität für internationale Investoren trotz der geopolitischen Unsicherheiten weiter stärken und langfristiges Kapital an den Standort binden möchte.

    Aus Sicht von Terra Nova unterstreicht dieser Schritt den langfristigen Kurs der VAE, qualifizierte Fachkräfte, Unternehmer und Investoren an den Standort zu binden. Die Kombination aus attraktiven steuerlichen Rahmenbedingungen, hoher Sicherheit und einem unkomplizierten Aufenthaltsrecht bleibt ein wesentlicher Standortvorteil gegenüber vielen anderen internationalen Immobilienmärkten.